Ein Blick ins Gewürzregal zeigt: Kurkuma versteckt sich häufig in Curry-Gewürzmischungen. - (c) pixabay #887348

Kurkuma. Die leuchtend gelbe Unbekannte präsentiert sich facettenreich.
Gelbwurz, Indischer Safran und Kurkuma – all diese Namen trägt das Ingwergewürz, das nur auf den ersten Blick unbekannt zu sein scheint. Definitiv ungeklärt ist ihre exakte Herkunft, aber das tut der aufkeimenden Beliebtheit des Ingwergewächses keinen Abbruch.

Der Unterschied zu Ingwer liegt in erster Linie in der Farbe, denn Kurkuma könnte man auch in der Rubrik der natürlichen Lebensmittelfarben verorten. Kurkumin, der gelbliche Farbstoff in der Wurzel, sorgt nicht nur für gelben Pepp auf dem Teller, sondern ihm wird auch eine heilende Wirkung nachgesagt.

Kurkuma befindet sich in jeder Küche – und in vielen beliebten Gerichten
Kurkuma ist ein Grundbestandteil vieler Currygewürze - (c) pixabay #743044Wer angibt, das Aroma von Kurkuma nicht zu kennen, der irrt sich. Kurkuma ist ein Grundbestandteil vieler Currymischungen und damit ein Gewürz, das in Sterneküchen und beim Lieferservice gleichermaßen im Gewürzregal steht. Bei diesem Rezept für Fischcurry wird Kurkuma sogar extra noch zugegeben (trotz Currypaste). Auch dieses Fischfilet mit mediterranem Gemüse, dieses Spargel-Gericht und dieses vegetarische Gericht bauen auf den Geschmack von Kurkuma.

In der Küche kann Kurkuma variantenreich eingesetzt werden:

  1. Als Dipp zu Rohkost oder Kartoffeln, als Sauce übers Gratin, als Kräuterbutter oder als Marinade zeigt sich die Vielseitigkeit des Gewürzes, das nahezu jedes Gericht verfeinern kann.
  2. Zu Hackfleischgerichten wird Kurkuma nicht etwa wegen der Farbe gern kombiniert, sondern vor allem wegen des leicht scharfen Geschmacks.
  3. Zum Pimpen von regulären und altbekannten Gerichten trägt vor allem die leuchtend gelbe Farbe bei. Mit nur einer Messerspitze Kurkuma kann einfacher Reis zu goldgelbem Reis werden und können Nudeln einen goldgelben Schimmer erhalten.

Wichtig bei der Verwendung von Kurkuma ist, dass Kurkuma mit schwarzem Pfeffer (bzw. dem Inhaltsstoff Piperin) kombiniert werden muss, um die Vitalstoffe zu lösen.

Der Farbstoff in Kurkuma ist so stark, dass sich damit sogar Eier färben lassen. - (c) pixabay #2075087Kurkuma in flüssiger Form? Auch als Getränk ist das gelbe Gewürz beliebt
Zugegeben, der erste Gedanke an einen Curry-Drink ist wahrlich etwas abwegig, doch mittlerweile hat sich eine ganze Reihe an Kurkuma-Rezepten durchgesetzt. Das sind die beliebtesten Getränke mit Kurkuma:

  1. Goldene Milch. Wer Kurkuma-Pulver in Milch mischt und die Mischung mit Pfeffer, Ingwer und Honig anreichert, bekommt eine goldgelb schimmernde Flüssigkeit mit einem scharfen Geschmack. Im Handel gibt es mittlerweile Mischungen, die mit Vanille- oder Zimtgeschmack versetzt sind.
  2. Kurkuma Booster. Mit Blick auf die gesundheitsfördernde Wirkung gibt es gleich zwei Trinkrezepte, die Kurkuma zum "Booster" werden lassen. Angereichert mit Orangensaft, Ingwer und Honig kurbelt diese Mischung den Stoffwechsel an. Als Smoothie mit Pak Choi, Orangen, Bananen und Ingwer hilft es dem Immunsystem dabei, seine wichtige Arbeit zu verrichten.
  3. Kurkuma Shake. Im Sommer kann das Kurkuma-Milch-Gemisch mit Kokosöl, Agavensirup und jeder Menge Eiswürfeln ergänzt werden. So wird ein antialkoholischer Sommer-Cocktail daraus.


Kurkuma hilft der Gesundheit!?
Gerade in Zeiten, in denen fast tagtäglich ein neues sogenanntes "Superfood" in den Regalen steht, stellt sich natürlich auch bei Kurkuma die Frage: Wie es ist wirklich um die gesundheitsfördernde Wirkung der gelben Knolle bestellt? In der ARD Mediathek gibt es zu diesem Thema einen entsprechenden Infoclip. Summa summarum lassen sich diese positiven Wirkungen Kurkuma unterstellen:

  • Kurkuma kann den Blutzuckerwert optimieren. Es hat eine positive Wirkung auf die Zellen der Bauchspeicheldrüse und kann den Ausbruch von Diabetes günstig beeinflussen.
  • Kurkuma kann den Cholesterinwert optimieren. Freie Radikale werden in ihrem Wachstum behindert. Auch oxidativer Stress wird nachhaltig eingedämmt.
  • Kurkuma unterstützt das Immunsystem. Es begünstigt den aktiven Zellschutz und beugt chronischen Erkrankungen vor.
  • Kurkuma unterstützt Diäten. Es optimiert die Verdauung und motiviert die körpereigene Fettverbrennung.
  • Kurkuma wirkt als Antioxidant. Es hemmt die Schädigung der Zellen und optimiert die Regeneration erkrankter Zellen.
  • Kurkuma wirkt bei Entzündungen. Zum einen hemmt es das Entzündungshormon und zum anderen schützt es die Zellen nachhaltig.


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