Lafer beim kochenDie Luft ist mild, das Glas halbvoll, der ganze Abend scheint zu leuchten - gibt es einen schöneren Anlass, das Leben mit allen Sinnen zu genießen, als für gute Freunde ein Gartenfest zu geben? Allerdings ist eine gute Vorbereitung das A und O. Ob schriftlich, per Telefon oder Mail - kaum ist die Einladung draußen, ist es Zeit für die Gastgeber, die Ärmel hochzukrempeln.

Die Hecke muss in Form gebracht, der Rasen gemäht und Sitzgelegenheiten aus dem Keller geschleppt werden. Die Dekoration bei einem Gartenfest kommt oft erst in der Dämmerung richtig zur Geltung. Hier lohnt sich deshalb eine kleine Generalprobe am Abend vorher. Stimmungsvolles Licht an den richtigen Stellen zaubern beispielsweise Fackeln, farbige Kerzen oder Lampions. In den Bäumen befestigte Laternen weisen nicht nur den Weg, sondern sorgen für eine zauberhafte Gartenatmosphäre.

Genuss jenseits der Grillwurst

Wer ihn nicht schon besitzt, sollte außerdem darüber nachdenken, einen Feuerkorb oder einen Inka-Ofen anzuschaffen. So müssen spätnachts auch jene Gäste nicht frieren, die etwas dünner angezogen sind. Was das Essen anbelangt, sind die Geschmäcker verschieden. Dennoch ließ sich in den vergangenen Jahren ein Trend beobachten: weg vom drögen "Wurst und Steak", hin zu mit viel Liebe zum Detail zubereiteten Büfetts, auf denen Grillgut zwar nach wie vor gern gesehen ist, aber keine herausragende Rolle mehr spielt. In der Praxis heißt das "Ja" zu Tapasspießchen, gegrilltem Gemüse oder Fisch. Handelt es sich nicht um eine Mottoparty, dann darf das Büfett gerne eine Wanderung durch verschiedene kulinarische Welten sein. Angesagt ist nach wie vor die asiatische Küche, von Sushi bis hin zu leichten Gerichten, die im Wok zubereitet werden. Aber auch mexikanische Elemente scheinen wieder im Kommen zu sein.

Wer seine Gäste wirklich überraschen will, der sollte wenigstens eine oder zwei Speisen aus der gehobenen Regionalküche offerieren. Nicht umsonst heißt es beim Hotel- und Gaststättenverband Dehoga, man esse und trinke neuerdings wieder Heimat. Die nötige Inspiration können sich die Gastgeber im Vorfeld des Festes bei Restaurantbesuchen holen. Je nach Region kann das Ergebnis zum Beispiel Blutwurststrudel mit Linsen und Kartoffelschaum sein - oder ein schlichter Dinkeleintopf.


Genüssliche HäppchenAus kulinarischer Sicht bricht nun die schönste Jahreszeit an. Deftiges und Zuckriges ist Schnee von gestern - jetzt will man die Frische mit allen Sinnen genießen. Ob feines Gemüse, saftige Früchte oder frische Kräuter: Die Auswahl an Zutaten wird immer größer. Köstliche Rezeptideen aus dem sonnigen Süden machen Lust auf Kochen und Genießen unter freiem Himmel. So sorgen italienische Grillgerichte für ein mediterranes Lebensgefühl: Focaccia, die Fladenbrotspezialität aus Hefeteig, schmeckt vorzüglich warm vom Grill mit einem Belag aus feinem Parmaschinken und frischem Rucola. Dazu versprechen Spalten aus cremig-zartem Weichkäse sommerlichen Genuss (weitere Informationen und Rezepte unter http://www.hoch-genuss.de/).

Fisch versorgt den Organismus mit wertvollen Fettsäuren, Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen in einer idealen Kombination. Um eine exzellente Qualität zu finden, muss man nicht unbedingt zum Fischhändler oder Feinkostladen gehen. Im Lebensmitteleinzelhandel gibt es inzwischen ein breitgefächertes Sortiment an hochwertigen Fischprodukten. Auch das Angebot von Fischen mit Gütesiegeln hat zugenommen. So erkennen kritische Verbraucher eine erstklassige Verarbeitung von Fischprodukten: Das Fleisch sollte fest sein und frisch schmecken. Eine solche Qualität bietet beispielsweise Wechsler Feinfisch den Kunden. Der Anbieter produziert seit 1960 Räucherfischspezialitäten und stellt hohe Anforderungen an seine Erzeugnisse. So gelangen nur frische, ungefrostete Fische in die Verarbeitung. In der Räucherei werden die Fische schonend über Buchenholzfeuer geräuchert.

Mit guten Rezeptideen entsteht auch aus preiswerten Lebensmitteln ein tolles Büfett, auf dem jeder etwas nach seinem Geschmack findet. Liebhaber mediterraner Küche werden sich beispielsweise für einen Bohnen-Tomaten-Salat mit Schafskäse begeistern, bei dem weiße Bohnen, die beispielsweise von Müller´s Mühle bereits vorgegart in der Dose zu haben sind, mit Tomaten, Schafskäse und schwarzen Oliven eine verlockende Liaison eingehen. Ein Hauch Knoblauch, feiner Balsamico-Essig und eine kleine rote Chilischote sorgen für die rechte Würze. Für zwischendurch sind die knusprigen Reisbällchen gut geeignet, die aus dem Minuten Spitzen Langkorn Reis Parboiled ganz fix zubereitet sind. Mit würziger Sojasoße schmecken sie besonders gut. Mehr Partyrezepte gibt es auf http://www.muellers-muehle.de/, wo man eine kostenlose Rezeptbroschüre bestellen oder herunterladen kann.

Leckeres vom Grill gehört zum Sommer einfach dazu - und zwar nicht nur im eigenen Garten. Ob im Stadtpark, auf dem Boot oder beim Camping: Für das schmackhafte Freiluftvergnügen gibt es zahlreiche geeignete Orte. Viele Grillfreunde behelfen sich dabei mit Einweggrills, die allerdings neben allen praktischen Eigenschaften auch viele Nachteile aufweisen: vom unnötigen Müll über die starke Rauchentwicklung bis hin zu den für einen Gourmet wenig erfreulichen Grillresultaten. Dabei gibt es leicht transportable Geräte wie beispielsweise von Cobb, die sich immer wieder verwenden lassen (http://www.cobb-grill.de/). Das kompakte Gerät kommt sogar gänzlich ohne den für die lieben Nachbarn oft störenden Rauch aus, denn der speziell entwickelte Grillrost reduziert die Stichflammen- und Rauchentwicklung erheblich.

Nichts ist in der Küche ärgerlicher als ein stumpfes Messer: Das Schneiden von Fleisch oder das Hacken von Zwiebeln wird dann zur wahren Geduldsprobe. Nicht ohne Grund empfehlen Profiköche deshalb, beim Kauf eines Küchenmessers besonders wählerisch zu sein und auf eine hohe Schneidequalität zu achten. Doch selbst das beste Stahlmesser benötigt regelmäßige Pflege und ständiges Nachschleifen. Wer darauf verzichten möchte, sollte sich für moderne Keramikmesser wie beispielsweise von Victorinox entscheiden. Keramikmesser werden immer beliebter - sowohl bei Kochprofis als auch bei Freizeitgourmets, die leidenschaftlich gern in der Küche hantieren. Die Vorzüge des Materials sind seine hohe Schneidequalität und die Langlebigkeit. Die Messer der "CeramicLine" etwa sind besonders scharf und müssen auch nach Jahren nicht nachgeschliffen werden. Der Verbraucher kann zwischen einem Gemüsemesser, einem Tranchier- und einem Santokumesser wählen. Unter http://www.victorinox.com/ gibt es dazu Details.

Frauen, die sich nicht fürs runde Leder interessieren, treffen sich lieber mit Freundinnen zum Kochen. Hierbei darf es ruhig scharf zur Sache gehen - zum Beispiel mit "Knusprigen Liebesrollen", aufgepeppt unter anderem mit Tabasco, der wohl berühmtesten Chilisauce der Welt. An Zutaten braucht es für vier Frauen acht Blätter Frühlingsrollenteig, eine Hühnerbrust, 80 Gramm Sojasprossen, vier Stangen Frühlingslauch, 2 Esslöffel geröstete, gehackte Erdnüsse, eine Scheibe Tofu, 50 Milliliter Sweet-Chickensauce, ein Eiweiß, den Abrieb einer Limone, Tabasco Green Pepper Sauce und Salz. Und so funktioniert die Zubereitung: Hühnerbrust der Länge nach in acht Streifen schneiden, mit etwas Salz und Sweet-Chickensauce 15 Minuten marinieren. Tofu in acht Streifen schneiden, mit Tabasco Green Pepper Sauce marinieren. Auf das Frühlingsrollenblatt ein paar Sojasprossen, je einen Streifen Huhn und Tofu legen, geschnittenen Frühlingslauch und Erdnüsse drüberstreuen. Etwas Limonenabrieb drübergeben und zu einer Rolle zusammendrehen. Damit sie zusammenklebt, die Enden mit leicht angeschlagenem Eiweiß bestreichen. Rollen in heißem Öl (170 Grad) goldbraun frittieren, entfetten und mit Dips, Kräuterquark und sommerlichem Salat servieren. Wer nicht frittieren möchte, kann die Rollen im Backofen (180 Grad Umluft) goldbraun backen.

Fotos: djd/Fischmagazin; djd/www.hoch-genuss.de

(djd/pt)