Mangostan Königin der FrüchteDas Wort „Mangostan“ stammt aus dem Malaiischen und der Mangostan Baum ist nur südlich des 20. Breitengrades beheimatet. Die Frucht dieses tropischen Baumes ist sehr lecker und nach heutigem Kenntnisstand die reichste natürliche Quelle für Xanthone, eine bedeutsame gesundheitsunterstützende Wirkstoffgruppe. Darüberhinaus enthalten Mangostanfrüchte Vitamin A, C, E, Antioxidantien, Mineralien und Spurenelemente. Damit wirken sie gegen freie Radikale, hemmen den Zellabbau und stärken die körpereigene Abwehr. Deshalb wird sie in Asien auch die Königin der Früchte genannt.

Die Mangostanfrucht ist etwa so groß wie eine Mandarine hat eine dicke, dunkelviolette Schale. Das violette Pigment wird auch als Farbstoff verwendet. Das saftige, weißliche Fruchtfleisch hat ein unvergleichliches Aroma. Süß und leicht säuerlich erinnert es an Pfirsich, Lychee, Trauben, Ananas, Grapefruit oder Birne. Das Fruchtfleisch ist in einzelne Segmente aufgeteilt und lässt sich leicht heraustrennen.

Obwohl es die Mangostan-Frucht schon seit Jahrtausenden gibt, ist sie weltweit eher unbekannt. Die Chance, in unseren Breiten Qualitätsfrüchte zu erstehen, sind auf Grund des langen Transportweges leider nur gering. Einmal geerntete Früchte reifen nicht mehr nach, werden schnell hart und sind nur wenige Tage haltbar. Kleinste Schädigungen bei Lagerung und Transport lassen das empfindliche Fruchtinnere der Mangostan schnell verderben. Die Mangostanfrucht muss von Hand geerntet werden; die Früchte werden ganzjährig geerntet.

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Text: gourmet-magazin.de