Seinen Namen verdankt der Kürbis der japanischen Insel Hokkaido.Mit Aufnahme der Handelsbeziehungen zwischen Japan und den USA wurde Ende des 19. Jahrhunderts der bis dato unbekannte Kürbis ins Land der aufgehenden Sonne gebracht. Seinen Namen verdankt der schmackhafte Kürbis der japanischen Insel Hokkaido, wo er aus dem eher geschmacksarmen amerikanischen Hubbardkürbis gezüchtet wurde.

 

Seit Anfang der 90er Jahre wird der Hokkaido-Kürbis auch in Europa angebaut.Hokkaido - der kleine Riese

Der Hokkaidokürbis gehört trotz seiner geringen Größe zur Familie der Riesenkürbisse. Seine Form geht ein wenig in die Breite und seine Schale ist meist leuchtend orange. Ein Hokkaidokürbis ist etwa ein bis zwei Kilogramm schwer.

Hokkaido - Saison, Einkauf und Lagerung

Seit Anfang der 90er-Jahre wird der Hokkaidokürbis auch in Europa angebaut. Erntezeit ist im Herbst, von September bis Dezember. In dieser Zeit ist der Hokkaido fast überall in Supermärkten, an Markständen und in ländlichen Gegenden in Hofläden erhältlich. Er ist der wohl beliebteste Speisekürbis in Europa.

Der Kürbis ist reif, wenn er hohl klingt und der Stiel holzig ist.Klingt der Kürbis beim Klopfen hohl und ist der Stiel holzig, so ist er auf jeden Fall reif. Kühl und trocken gelagert, ist der Hokkaidokürbis mehr als drei Monate haltbar. Er darf aber auf keinen Fall Frost abbekommen, da der Hokkaido sonst, wie andere Kürbissorten auch, zu faulen beginnt.

Hokkaidokürbis in der Küche

Der Geschmack des Hokkaidokürbisses ist nussartig und erinnert an den Geschmack von Esskastanien. Sein Fruchtfleisch ist im Gegensatz zu anderen Kürbissorten kaum faserig. Ein großer Vorteil des Hokkaido ist seine sehr dünne Schale, sie kann bedenkenlos mit verzehrt werden. Lediglich die Kerne sollten bei der Zubereitung entfernt werden.

Hokkaido-Kürbisse erinnern vom Geschmack etwas an Esskastanien.Der Hokkaidokürbis enthält viele Vitamine und Mineralstoffe und ist mit nur ca. 60 kcal ein echter Schlankmacher. Auch bei längerer Lagerung verliert der Hokkaido seine wertvollen Nährstoffe nicht.

Die Verwendungsmöglichkeiten des Hokkaidokürbisses sind vielfältig: er lässt sich backen, kochen oder auch schmoren. Ob als Suppe, Beilage oder im Salat, der Hokkaidokürbis ist eine delikate Bereicherung des herbstlichen Speiseplans. Lassen Sie sich inspirieren!

Text und Fotos: gourmet-magazin.de