Heidelbeeren

- Frischekick aus Wald und Heide

Von Juli bis September hat die Heidelbeere in unseren Gefilden Saison. Man findet sie in lichtdurchfluteten Laub- und Nadelwäldern. Heidelbeeren sind seit Urzeiten fast überall auf der Welt bekannt und als Bestandteil der menschlichen Ernährung geschätzt. Kultiviert werden Heidelbeeren vor allem in Nord- und Südamerika. So kommen in den letzten Jahren insbesondere Heidelbeeren aus Chile im Winter auf den deutschen Markt.

Eine Beere - viele Namen. Heidelbeere, Blaubeere,...

Die Heidelbeere wird hierzulande auch Blaubeere, Moosbeere und Bickbeere genannt, in der Schweiz und im Südwesten Deutschlands wird sie als Heubeere bezeichnet. Zur Gattung der Heidelbeeren gehören auch die Nordamerikanischen Cranberrys und die Europäischen Preiselbeeren. Die in Deutschland heimische wilde Heidelbeere hat eine intensive blaue Farbe, beim Genuss der Beeren färben sich Zunge, Gaumen und Zähne blauschwarz. Der Farbstoff der Heidelbeere soll Überlieferungen zufolge vor 2.000 Jahren von den Römern zum Färben von Stoffen verwendet worden sein. Heidelbeerflecken auf Kleidung und Tischwäsche sind heute noch der Schrecken vieler Hausfrauen und -männer, da diese sich schwer bis gar nicht bei der Wäsche entfernen lassen.

Heidelbeeren - aromatisch und sehr gesund

Der Genuss von Heidelbeeren ist der Gesundheit äußerst zuträglich. Heidelbeeren enthalten sehr viel Vitamin C, stärken das körpereigene Immunsystem, wirken positiv auf die Sehkraft und beugen Herz- und Kreislauferkrankungen vor. Ein Aufguss aus den Blättern des Heidelbeerstrauches wird bei Magen-Darm-Problemen eingesetzt und wirkt entzündungshemmend. Eine weitere positive Eigenschaft der Heidelbeere ist, dass sie nur ca. 50 kcal pro 100 Gramm hat. So unterstützen frische Heidelbeeren zum Beispiel im Müsli die Bemühungen um die Bikini-Figur.

Heidelbeeren - Einkauf und Lagerung

Ideal ist es natürlich, wenn man seine Heidelbeeren in Wohnortnähe frisch pflücken kann. Dabei ist aber darauf zu achten, dass die empfindlichen Pflanzen nicht beschädigt werden, zum Beispiel durch abreißen von Blättern. Da Heidelbeeren nicht maschinell geerntet werden können, gehören sie eher zu den teureren Obstsorten. Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die Heidelbeeren unversehrt und nicht feucht sind. Vor dem Verzehr oder auch der Zubereitung müssen Heidelbeeren sorgfältig gewaschen werden. Frische Heidelbeeren sind nur sehr begrenzt haltbar, im Kühlschrank maximal ein bis zwei Tage.

Heidelbeeren in der Küche

Die leckeren Beeren lassen sich zu vielen Speisen verarbeiten. Frische Früchte passen gut zum Früstück ins Müsli, Heidelbeerpfannkuchen und Hefeklöße mit Heidelbeeren sind ideal als Mahlzeit nicht nur für Kinder geeignet, zum Nachmittagskaffee gibt es Heidelbeer-Brownies. Aus Heidelbeeren lassen sich auch köstliche Smoothies und Milchmixgetränke zaubern. Weitere bekannte Produkte aus Heidelbeeren sind Heidelbeermarmelade, passt gut zu gebackenem Camembert oder auch Wildgerichten, und natürlich auch Heidelbeerlikör.

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Veröffentlicht von Gourmet Magazin

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