Leindotteröl aus dem Saarland

Bliesgau Ölmühle

Zur Zeit der Römer und Kelten, wie Funde belegen, spielte Leindotter in der heimischen Küche seine größte Rolle. Danach verschwand er von den Feldern und Speiseplan. Seinen etwas missverständlichen Namen erhielt er aus seiner gewissen Ähnlichkeit mit Leinen und der „dotterfarbenen", heißt: gelben Blüte. Wie bedeutsam er einst in den deutschen Landen war, ist daran zu erkennen, dass die Franzosen ihn als gerne „Sesame d' Allemagne" (Deutsches Sesam) bezeichneten.

Die Nähe zu Frankreich und Leindotter im Saarland

Wahrscheinlich lag es an der Nähe zu Frankreich, warum man im Saarland vor einigen Jahren auf den Geschmack gekommen war und sich dem Leindotter verschrieb. Anfangs in bescheidenem Umfang, blüht seit Anfang der 2000er Jahre zunehmend Leindotter auf den dortigen Ackerflächen. Seit 2007 verarbeitet die Bliesgau-Ölmühle, das sind Jörg Hector und Patric Bies, seine Saaten zu hochwertigem Speiseöl. Die Ölmüller entdeckten das Leindotteröl für die deutsche Küche, weil - wie sie sagen - „das Öl eine tolle Geschichte erzählen kann". Wie andere heimische Speiseöle, ist Leindotteröl am Besten nur in der kalten Küche anzuwenden. Als Geheimtip gilt es wegen seiner einzigartigen Kombination von Genuss & Gesundheit. Hervorzuheben ist sein erbsig-spargeliger Geschmack. Aber auch der Gehalt an Omega-3 Fettsäuren mit bis zu 48 Prozent ist der zweithöchste Wert in einem Öl überhaupt!

Leindotteröl noch weitgehend unentdeckt

Während das Leinöl, trotz kurzer Haltbarkeit von nur 2 Monaten, eine ungeahnte Renaissance erlebt, wartet Leindotter noch auf seine Entdeckung. Obwohl es mit 9 Monaten auch in diesem Punkt dem Leinöl deutlich überlegen ist. Das von Ölkennern vielfach als „Olivenöl des Nordens" bezeichnete Leindotteröl, ist erhältlich in 100ml, 250ml, 500ml Flaschen oder im 2,5 Liter Blechkanister. 

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Veröffentlicht von GOURMETmagazin

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Text: Bliesgau Ölmühle GbR
Bilder: Bliesgau Ölmühle GbR