Impression vom JakobswegDas falsche Wasser kann einem den Weingenuss verderben, das behaupten einige Sommeliers. Je nach Kohlensäuregehalt und Zusammensetzung der einzelnen Marken ändert sich der Geschmack. Gerade Rotweine brauchen ein stilles, weiches natürliches Mineralwasser, denn Kohlensäure würde die bittere Geschmacksnote der Tannine zu sehr verstärken.

Wein soll bei der Verkostung durch Schlürfen in der Mundhöhle mit Luft angereichert werden, damit sich die Aromen besser entwickeln und sich der Körper des Weins offenbart. Dabei kann man den Körper mit gutem, sauerstoffreichen Quellwasser unterstützen.

Sauerstoff lässt sich nicht nur, wie allgemein angenommen, über die Lunge oder über die Haut aufnehmen. Er kann auch mittels sauerstoffangereichertem Wasser getrunken werden. Unter üblichen Bedingungen, d. h. bei Raumtemperatur und normalem Luftdruck, kann Wasser ca. 6 - 8 mg Sauerstoff pro Liter aufnehmen. Diese Werte werden nur dann erreicht und gehalten, wenn das Wasser ständig mit Luft in Kontakt steht. Besonders effektiv ist die natürliche Sauerstoffaufnahme überall dort, wo Wasser unter Gischtbildung intensiven Kontakt mit der Umgebungsluft hat (Wasserfalleffekt). Sauerstoffanreicherung von Wasser erfolgt auch, wenn man Luft durch Wasser hindurch perlen lässt (Aquariumseffekt). Dabei steigt der Sauerstoffgehalt allerdings auch nicht auf höhere Werte als 8 bis 12 mg/l.

Während in früherer Zeit die Menschen vielfach Quellwasser getrunken haben und ihrem Verdauungssystem damit direkt Sauerstoff zuführten, ist heute der Sauerstoffgehalt der meisten Getränke durch Kohlensäure oder in Kaffee und Tee nahezu null. Daher muss der im Verdauungssystem und den inneren Organen benötigte Sauerstoff fast ausschließlich über den großen Blutkreislauf zugeführt werden. Die dadurch bedingte starke Kreislaufbelastung spürt man besonders nach den Mahlzeiten durch ein starkes Müdigkeits- oder Mattigkeitsgefühl.

Heutzutage kommt das Trinkwasser nahezu ausschließlich aus zentralen Versorgungsanlagen. Ein gutes Quellwasser kann einen Sauerstoffgehalt von bis zu 14 mg/l haben. Dagegen liegt der Sauerstoffgehalt von Leitungswasser nur bei etwa 4 - 6 mg/l. Der geringe Sauerstoffgehalt des Leitungswassers ist unter anderem dadurch zu erklären, dass Trinkwasser erst nach gründlicher Reinigung bzw. Aufbereitung aus Oberflächenwasser (Wasser aus Seen und Flüssen) oder Grundwasser gewonnen wird. Mit Kohlensäure angereichertes Wasser(Sprudelwasser) enthält so gut wie keinen Sauerstoff mehr.

Wasser mit einem hohen Gehalt an Sauerstoff ist gesundheitsfördernd, denn somit wird die Sauerstoffzufuhr für Ihren Körper gesichert. Das führt im Wesentlichen zu zwei Effekten: 

1. Die im frisch gezapften Sauerstoffwasser enthaltenen feinen Sauerstoffbläschen gelangen beim langsamen, Schluck weisen Trinken über die Mundschleimhaut und das Kapillarsystem direkt in den großen Blutkreislauf. Dort wird das Blut mit Sauerstoff angereichert, was zu einem höheren Sauerstoffgehalt des Blutes insgesamt und zur Förderung der allgemeinen Durchblutung führt. Diesen Effekt kann man als erhöhten Sauerstoffpartialdruck im Gewebe messen. Die belebende Wirkung kann jeder, der auf diese Weise Sauerstoffwasser genießt, sehr schnell spüren.

2. Außerdem gelangt der im Wasser gelöste Sauerstoff durch die Speiseröhre in den Magen. Durch Erwärmung auf 37 Grad Körpertemperatur und Walkbewegungen des Magens wird Sauerstoff freigesetzt und über die Magenschleimhaut dem Kapillarsystem zugeführt. Hier tritt der Sauerstoff in das Blut über und gelangt über die Pfortader in das Kapillarsystem der Leber, die ganz besonders von dieser „Sauerstoffdusche" profitiert. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten weisen eine stabilisierende Wirkung der oralen Sauerstoffanwendung auf die Leberfunktion und die Bildung der Gallenflüssigkeit nach, was u. a. zu einer besseren Fettverdauung führt. Auch kann so Alkohol besser abgebaut werden.

Schafe im SchneeGibt es denn heute ein Quellwasser, dass sehr viel Sauerstoff enthält? Ja, das gibt es.

Das heute noch handabgefüllte Quellwasser von Tami O² stammt aus einer von der Zivilisation seit Jahrtausenden geschützten artesischen Quelle. Bereits im Jahr 854 n. Chr. wird die Quelle erstmals erwähnt. Sie befindet sich an einer ehemaligen Pilger-Herberge am berühmten Jakobsweg. Die Abfüllung erfolgt in der hauseigenen Wassermanufaktur in der belgischen Vulkaneifel mit natürlichem Eigendruck, ohne das Wasser durch Pumpen zu stressen oder in seiner natürlichen Struktur zu beeinflussen. Das mit einem TDS-Wert von 40 mg/l niedrig mineralisierte Quellwasser wird mit einem der Natur nachempfundenen, physikalischen Verfahren („Wasserfalleffekt“) mit mehr als 65 mg/l reinem Sauerstoff angereichert. Dieses Verfahren basiert auf der Peroralen Sauerstoff-Therapie von Prof. Dr. A. Pakdaman. "Tami O² Premium Sauerstoffwasser" enthält sonst keine Zusatzstoffe. TamiO² wird regelmäßig vom Bergischen Wasser- und Umweltlabor in Wuppertal strengstens untersucht.

Dank des reinen Sauerstoffs und der niedrigen Mineralisierung dieses Wassers gewinnt der Geschmack von Essen oder zusätzlichen Getränken, z.B. Wein oder Kaffee, bei jedem Schluck deutlich an Intensität. Es schmeckt weich und mild und ist damit ein idealer Begleiter zu gehobener Küche, anspruchsvollem Wein und bei jeder Degustation.

Fotos: Tami O²
Text: gourmet-magazin.de/Tami O²